Wie eine Innovation für den Ernstfall die Pitchbühne erobert – mit Nicklas Taja & René Fischer

Shownotes

Wie fühlt es sich an, mit nur drei Minuten Zeit vor 400 Menschen auf der Bühne der Investor Days Thüringen zu pitchen?

In dieser Folge lernst du Nicklas Taja und René Fischer kennen, zwei Gründer, die mit ihrer WaterLamp eine Notfall-Taschenlampe entwickelt haben, die durch wasserbasierte Flüssigkeiten Energie erzeugt. Wir sprechen über ihren Weg vom Accelerator-Programm TRIP Class bis zum großen Pitch, über Atemübungen backstage, Feedback, Fehler und warum Üben wirklich alles ist. Außerdem bekommst du Einblicke, wie Investor:innen ticken und warum Netzwerke den Unterschied machen.

Du möchtest in diesem Jahr auch bei den Investor Days Thüringen auf der Bühne stehen? Dann bewirb dich noch bis zum 03. Mai! Und auch als Investor:in oder Interessent:in kannst du dich jetzt für den Pitch Day der Investor Days Thüringen anmelden!

Alle Infos unter: https://investordays-thueringen.de/anmeldung/

Transkript anzeigen

00:00:12: Hi, ich bin Melanie und ihr hört den Textcast.

00:00:16: Heute sprechen wir über eine Situation die viele Gründerinnen und Gründern gleichzeitig reizt aber auch nervös macht – Den Pitch auf der Bühne!

00:00:26: Denn wer ein innovatives Unternehmen aufbaut kommt früher oder später wahrscheinlich in diese Situation dass er seine eigene Idee auf der bühne pitchen muss vor Menschen die vielleicht investieren oder einfach die richtigen Kontakte sein können.

00:00:42: Genauso eine Bühne wird jedes Jahr in Thüringen bei den Investor Days aufgebaut.

00:00:46: Dort treffen sich Start-ups und Investoren, Unternehmen – zu Gast sind heute zwei Gründer, die schon auf dieser großen Pitchbühne gestanden haben!

00:00:56: Wir haben Niklas Haier und René Fischer zu Gast.

00:00:59: Sie sind die Gründerin Waterlamp.

00:01:03: das Lampen entwickelt hat, die durch Oxidation Energie erzeugen.

00:01:07: Das Besondere daran ist also dass die Lampe funktioniert sobald der Griff zum Beispiel befeuchtet wird und man das Ganze ohne Batterien verwenden kann.

00:01:16: Wir sprechen jetzt gemeinsam darüber wie man als junges Unternehmen überhaupt auf so eine Bühne kommt und wie man sich auf so einen Pitch vorbereitet.

00:01:24: Schön, dass ihr da seid Ihr zwei Hallo

00:01:26: Vielen Dank.

00:01:27: Hallo Danke, dass wir da sein dürfen.

00:01:32: Zu der Vorbereitung auf die heutige Folge habe ich mich ein bisschen über euch informiert und hab auf YouTube auch so zahlreiche Outdoor Geeks gefunden, die irgendwie eure Taschenlampe getestet haben.

00:01:45: Seid ihr ja auch so Extrem Camper oder sowas?

00:01:49: Oder wie kannt ihr eigentlich auf eine Geschäftsidee in diesem Bereich?

00:01:54: also Camper in dem Sinne sind wir nicht, aber der René und ich, das muss man dazu sagen, sind schon sehr lange befreundet seit der Kindheit.

00:02:01: Und die Idee war es schon immer etwas mit Wert für die Gesellschaft zu starten und daran zu arbeiten.

00:02:12: So ist es über viele verschiedene Umwege dazugekommen dass wir an einen Erfinder geraten sind aus Griechenland, der es tatsächlich möglich gemacht hat aus allen wasserbasierten Flüssigkeiten Energie zu generieren Und da waren wir natürlich extrem überrascht, dass es sowas überhaupt gibt und wollten darüber mehr erfahren.

00:02:33: Dann sind wir über viele verschiedene Umwege in die Verbindung gekommen mit ihm und haben dann gesagt gehabt daran möchten wir gemeinsam arbeiten.

00:02:41: das hat ein unheimliches Potenzial und das war sozusagen der Start für alles weitere was noch kommt.

00:02:49: Wenn man euer Produkt also Das bekannteste ist, glaube ich die Taschenlampe.

00:02:54: Ich glaube das war auch das erste Produkt.

00:02:56: wenn man das so sieht dann sind jetzt die Unterschiede zu einer herkömmlichen mit Batterie gar nicht so groß.

00:03:02: Ich habe in der Einleitung schon gesagt dass geheimnis darunter ist Oxidation aber vielleicht könne es für die Leute ohne Physikleistungskurs nochmal ein bisschen häppchenweise verpacken.

00:03:13: Also zum Glück brauchen wir kein Physik-Lestungskurs, um auch mal kurz über die Technologie und die Funktionsweise unserer Notfalltaschenlampe zu sprechen.

00:03:22: Und zwar ist es so dass sie sich wirklich Komplett wesentlichen Sinne von den normalen Taschenlampen unterscheidet.

00:03:29: Die Waterland-Nutfalltaschenlampe leuchtet nämlich nicht wie bei herkömmlichen Taschenlampen mit Batterien oder Akku, oder durch Solarenergie oder Wind oder Kurbelenergie sondern sie leuchtete durch jede wasserbasierte Flüssigkeit.

00:03:45: Das ist im Endeffekt dieser Absolut große Unterschied, dass wir keine Energie speichern wie es in Batterien oder Akkustervall ist.

00:03:54: Sondern wir Energie auf Abruf erzeugen und das durch eine ganz beliebige Flüssigkeit.

00:04:01: Dabei reicht es wenn ich dreißig Milliliter Wasser oder Cola oder Limonade Auch im allergrößten Notfall würde sogar der eigene Urin...

00:04:10: Da sind wir bei den Extremcampern.

00:04:13: Die Extremecamper, die sich vielleicht dann auch noch im Wald vorlaufen haben, haben da auf jeden Fall eine absolut zuverlässige und sichere Lösung, die jederzeit überall und unabhängig von dem Wetter Themen wirklich immer souverän zuverlässig funktioniert.

00:04:31: Das ist wirklich großes Potenzial.

00:04:33: Das kann ich mir schon vorstellen, weil gerade wenn ich draußen unterwegs bin brauche ja auch einfach Dinge die verlässlich funktionieren und Wasser oder Flüssigkeiten finde ich wie du schon gesagt hast dann doch überall.

00:04:50: Kommen wir mal zu eurer Erfahrung auf der großen Pitchbühne.

00:04:55: Das Ganze ging ja nicht von heute auf morgen, sondern bevor ihr auf der Großen Bühne standet.

00:05:01: bei den Investadays Thüringen habt ihr angefangen mit der Trip Class was letztendlich das regionale Accelerator Program in Thüring ist?

00:05:11: Wie seid ihr dort überhaupt gelandet?

00:05:14: Das war tatsächlich über eine Empfehlung zustande gekommen und Da muss man vielleicht noch dazu sagen,

00:05:21: dass diese

00:05:21: Empfehlung im letzten Moment kam und wir uns dann... Ich bin der Meinung René.

00:05:26: Das waren vier fünf Stunden vor Ende der Bewerbungsphase damit auseinandergesetzt haben wirklich.

00:05:33: Was du

00:05:33: absolut!

00:05:34: Man muss auch manchmal wirklich Gas geben können wenn es um irgendwas geht was wirklich spannend ist.

00:05:38: und wir haben uns da mit dem Programm auseinandersetzt und der Philipp Zacher aus Jena auch ein erfolgreicher Gründer hat uns dann auf die Idee gebracht, dass wir uns da auch bitte bewerben sollen.

00:05:50: Und dann haben wir das ausgearbeitet und haben uns getroffen und haben dann wirklich durchgehend daran gearbeitet, die Bewerbung fertig zu machen.

00:05:57: Und ja, kurze Zeit später kamen die Bestätigung, dass Wir dabei sind und ja, alles was danach kam war wirklich goldwert möglich.

00:06:06: Was sind so kurz knackig zusammengefasst?

00:06:09: Die wichtigsten Inhalte, die euch in dieser Phase weitergebracht haben?

00:06:15: Kurz zusammengefasst, also das Programm muss man sich erst mal so vorstellen dass man ein, ja... Dass man Workshops hat über eine halbe Jahr, dreiviertel Jahr gingen die und diese dann geendet sind mit dem, den Thüringer Investor Days oben auf dem Petersberg war letztes Jahr.

00:06:31: Und man kann sich das so vorstellen, dass man sich alle zwei Wochen ungefähr trifft vielleicht auch manchmal alle

00:06:39: vier

00:06:39: Wochen um einen Workshops teilzunehmen in verschiedensten Bereichen.

00:06:43: In der Schule bekommt man das sowieso in der Form nicht beigebracht, deswegen war es für uns Gold wert.

00:06:47: Da ging's vor allem um das Netzwerken letztendlich aber auch zu verstehen was braucht man denn alles und überhaupt den Start-up zu gründen?

00:06:56: Um Finanzierungsmethoden.

00:06:57: wie kann man sich finanzieren?

00:06:59: die Investorenbeziehungen beispielsweise.

00:07:03: Wie baue ich ein Businessplan?

00:07:06: Was muss alles in den Finanzplan rein?

00:07:08: also verschiedenste Themen die rund um das Thema Gründen und Firmenaufbau sich drehen.

00:07:14: Das hat man da wirklich mit verschiedensten Partnern, auch manchmal externen Beratern letztendlich wunderbar auf die Beine gestellt und hat uns sehr gut geholfen in roten Fahrten unser Riesenpotenzial reinzubringen.

00:07:27: Und der erste Malenstein, du hast es schon gesagt war dann eben dieses auf der Bühne stehen das Pitschen bei den Investor Days.

00:07:34: Mit welchem Ziel seid ihr denn ran gegangen?

00:07:37: Ich denke mal ich könnte mir vorstellen Das war der erste große Pitch.

00:07:42: Was für ein Ziel stand so dahinter für diesen Pitch?

00:07:45: Prinzipiell kann man sagen dass bei diesem Pitch natürlich das große Ziel war einfach dem Publikum zu zeigen was ist denn für spannende und neue Technologien auf dem Markt gibt.

00:07:56: Es war natürlich super wertvoll, dass so viele spannende Menschen auch im Publikum vertreten waren.

00:08:03: Egal ob aus Wirtschaft oder aus anderen Bereichen und man muss natürlich immer wieder sagen das genau diese Bühne gleichzeitig ein tolles Sprungbrett ist um parallel dazu selber das Netzwerk weiter ausbauen zu können.

00:08:18: Natürlich im Nachgang auch sämtliche Rückfragen beantworten zu können Einfach natürlich auch mit einem tollen Feedback aus der Sache rauszugehen.

00:08:27: Weil es ist für einen jungen Unternehmer immer extrem wichtig, auch gutes Feedback zu bekommen und einen guten Support zu haben sich ein starkes Netzwerk aufbauen zu müssen weil alleine hat man natürlich... Immer eine gewisse Willenskraft, aber diese Kraft wird es dann wirklich spürbar wenn man halt mit dem Support und den passenden Netzwerk zur Sache geht.

00:08:50: Und das war auf jeden Fall das Ziel bei den Investorys genau.

00:08:53: Ich

00:08:53: glaube es gibt genug Unternehmen innovative Unternehmen die mit dem Gedanken spielen.

00:09:00: Ich möchte auf jeden Fall auch pitschen, weil mich das weiterbringen könnte.

00:09:04: Was denkt ihr?

00:09:05: Was ist eine gute Phase um das erste Mal aus so einer Bühne zu stehen?

00:09:12: klar sein.

00:09:12: Ich meine, ihr hattet jetzt ja glücklicherweise eben die Trip-Klas vorweg zur Vorbereitung.

00:09:19: aber an welchem Punkt denkt ihr sollte man stehen?

00:09:21: Das

00:09:22: ist gar nicht so einfach zu beantworten.

00:09:25: wir hatten zehn bis zwölf verschiedene Startups an unterschiedlichsten Punkten in ihrem Verlauf und im Aufbau eines Startups und wir hatten alle den gleichen Ablauf letztendlich deswegen.

00:09:42: Die Trip Class selbst hat an so vielen verschiedenen Punkten, an unterschiedlichen Zeitpunkten vor allem auch bei den verschiedensten Startups einwirken können.

00:09:53: Und bei uns war es einfach der Mehrwert dass wir natürlich in dem Moment von einer kleinen Taschenlampe hin zu größeren Lösungen uns entwickeln möchten und die Trip Class hat uns dabei eben geholfen eine Struktur mit reinzubringen.

00:10:11: Die Pitches selbst waren natürlich perfekt zum Präsentieren, weil ein Pitch ist dafür da, dass ich in kürzester Zeit das Wichtigste über mein Business quasi erkläre und an Mann bringe.

00:10:22: Und das ist natürlich bei so einem Potenzial mit so vielen Möglichkeiten und Optionen nicht immer so einfach und deswegen war es umso wichtiger, dass wir auch beispielsweise bei den Demo-Days uns mal ausprobieren konnten von dem kleinen Fachpublikum.

00:10:38: Ja, ich sag mal der Pitch auf der Bühne vor vierhundert Leuten ungefähr das war natürlich sensationell.

00:10:42: Ich kann mich noch erinnern da muss sich Atemübungen vorher machen um mich zu beruhigen.

00:10:47: aber als wir dann auf der bühne standen ja haben wir es dann auf jeden Fall hinbekommen und danach hat sie es wirklich richtig richtig gut angefühlt.

00:10:57: Du sprichst jetzt schon die echten Übungen an.

00:11:00: habt ihr vorab ihr habt einen Pitch Training bekommen?

00:11:04: Genau!

00:11:05: Was waren für euch wichtige Takeaways?

00:11:07: Offensichtlich Atemübungen, um die Aufregung niedrig zu halten.

00:11:13: Was kann man noch empfehlen?

00:11:14: Was nimmt man aus so einem Pitch-Training mit?

00:11:17: Was auf jeden Fall immer super wertvoll ist und was wir auch gemerkt haben sind dass du nach dem roten Faden deinen Pitch aufbauen solltest.

00:11:25: es geht meistens los mit einem Problem was gelöst werden muss.

00:11:28: dann stellst du deine Lösung vor.

00:11:31: anschließend geht das natürlich auch ... bei Pitches immer darum, wem du diesen Pitch vorstellst.

00:11:37: Es kann ganz normal das Buggegum sein... es können Investoren sein, es kann eine Bank sein,... ... es kann jemand sein der dich in deinem Netzwerk vielleicht auch weiter bringt.

00:11:44: Aber in dem Falle hat man halt immer für verschiedenste Pitchs... ... auch verschiedenster Passagen sage ich mal schonmal vorbereitet die man dann praktischerweise super einfach mit integrieren kann.

00:11:56: aber wichtig ist nach wie vor der rote Faden, die Zeit v.a.

00:11:59: auch im Auge zu behalten und dass man sich nicht lange mit Themen auseinandersetzt, die der Zuhörer jetzt gar nicht so spannend findet wie einer selbst vielleicht sondern wo es halt wirklich um harte Fakten geht.

00:12:11: am Ende

00:12:12: Das heißt... Es ist auch sinnvoll diesen Pitch vorab Natürlich tausendmal zu üben, aber sich dementsprechend auch Feedback einzuholen von Fachpublikum.

00:12:24: Aber wahrscheinlich auch von Menschen die dem Thema vielleicht nicht ganz so nah stehen oder?

00:12:29: Absolut!

00:12:30: Also es ist super wertvoll wenn du Feedback aus sämtlichsten Reihen aufnimmst weil natürlich ein Investor aus einem ganz anderen Blickwinkel hört und sieht als einen ganz normaler Privatverbraucher, der vielleicht unsere Technologie für seine eigenen Zwecke einsetzt.

00:12:46: Und genau das ist der Hintergrund warum diese Trainings im Vorfeld auch gemeinsam mit der BMT super wertvoll waren.

00:12:53: weil genau dort sitzen die Menschen, die es interessiert was wir auf der Bühne zu sagen haben und wenn man das alles gut verinnerlicht und am besten Fall auf seine Use Cases umsetzen kann ist man ja schon super vorbereitet.

00:13:06: Ich könnte mir auch vorstellen, wenn man so ein Pitch einmal ausgearbeitet hat dann ist das wahrscheinlich auch was.

00:13:12: Wenn man mitten in der Nacht geweckt wird, was man in jeder Situation irgendwie abspulen kann oder?

00:13:16: Das

00:13:17: ist genau die Philosophie,

00:13:18: die uns immer wieder nahegelegt worden ist.

00:13:19: Das heißt... Also egal wann, ihr müsst den Pitch so gut beherrschen und so gut verinnerlicht haben dass wenn man euch um Nacht zum Drei weckt.

00:13:28: Ihr müsst es einfach mit geschlossenen Augen im Halbschlaf aufsagen können.

00:13:31: üben üben Üben das ist absolut das essenziellste eigentlich bei der ganzen Geschichte und das haben Rene und ich wunderbar durchgezogen und haben unser Bestes natürlich auch immer gegeben Auch wenn die Aufregung groß war.

00:13:44: da kann das wie gesagt in Kombinationen wie ich es zuhin gemacht habe Mit Atemübungen wunderbar helfen Wenn das Publikum dann groß ist Und ein Anschaut von weiter unten.

00:13:52: Das war

00:13:53: schon spannend!

00:13:54: Bei den Westerdays hat man ja genau drei Minuten Zeit für seinen Pitch und wenn man da drüber kommt, dann wird man ziemlich unsanft von lauter Musik von der Bühne geholt.

00:14:05: also dann wird das Mikrofon abgestellt und dann ist Schicht im Schacht.

00:14:10: Wo euch ist es leider auch passiert?

00:14:11: Ich meine ich glaube ihr lagt schon in den letzten Zügen aber was ging euch dadurch dem Kopf?

00:14:17: konntet ihr das noch... Schaman, retten und lösen?

00:14:21: Ja natürlich.

00:14:22: Auch wenn die Uhr abgelaufen ist heißt es ja nicht dass man automatisch direkt von der Bühne muss.

00:14:26: da muss man dann einfach sein Organ ein bisschen mehr strapazieren Einfach mal ein bisschen lauter werden Und dann sind meistens auch genau diese Themen schon wieder gelöst zumal ja auch das Publikum sehen möchte Wie agiert denn jemand auf der bühne Wenn er jetzt komplett aus der fassung geholt wird?

00:14:43: und ich denke Das haben wir auch in dem zusammen ganz gut gelöst indem wir einfach auch ohne Lautsprecher noch gesagt haben, was wir haben möchten und wo wir hin möchten.

00:14:53: Und ja natürlich merkt man immer wieder auch wenn die Uhr permanent einem vor Augen gehalten wird dass drei Minuten verdammt wenig Zeit sind vor allem wenn man vor so einem großen Publikum steht alles bestmöglich performen möchte das ist da hinten raus manchmal auch an nur fünf Sekunden scheitert es ärgerlich aber man lernt aus seinen Fehlern und man wächst natürlich auch an seine Aufgaben.

00:15:13: Ich wollte

00:15:13: sagen, ich habe aus diesen Fehlern dann direkt eine Chance gemacht.

00:15:16: Und ja in dem Moment mit einer großen Portion selbstvertrauen auf so eine Bühne zu gehen ist die Herausforderung aber wenn man sie gut meistert hinterlässt man auch einen guten ersten Eindruck bei potentiellen Investoren.

00:15:31: Bei euch ging es sehr nach dem Pitch dann direkt weiter wahrscheinlich mit erstem Gesprächen.

00:15:36: Auch ein Interview habe ich gesehen beim MDR.

00:15:42: Wie war das für euch?

00:15:43: Wer kam da so auf euch zu, hat sich da im Nachgang was für euch ergeben.

00:15:47: Im Nachgang ging es dann in tiefergehende erste Gespräche von Interessensbekundung bis hin zur Kontaktaustausch von Leuten... Also Rechtsanwälte, das waren Steuerberater.

00:16:03: Das war ein Geschäftsführer die Presse.

00:16:06: Es waren verschiedenste Leute unter anderem natürlich aber auch und das war ja das was wir anvisiert haben Fremdkapitalgeber wo wir sozusagen den Austausch gegangen sind Und jetzt das ganze natürlich auch zuarbeiten müssen.

00:16:18: und dass ist das was wie seitdem auch tun.

00:16:20: Wir arbeiten viel an dem Businessplan um das alles fertigzustellen zu perfektionieren können dann sozusagen auf unser aufgebautes Netzwerk zurückgreifen und die Unterlagen zuarbeiten.

00:16:33: Das ist jetzt letztendlich das, was im nächsten Step immer noch der Fall der Fälle

00:16:37: ist."

00:16:56: Können.

00:16:57: Meint ihr, das könnte die Sache für Teilnehmer der dieselgen Runde noch vereinfachen?

00:17:05: Ist das eine gute Sache?

00:17:06: oder würdet ihr sagen es lohnt sich schon auch von sich aus einfach offen heraus mit Selbstvertrauen auf die Leute zuzugehen?

00:17:16: Also prinzipiell finde ich ist das ne mega super Sache dass man so ein eins-zu-eins Matchmaking hat zumal man als Startup immer sehr viele Fragezeichen über den Kopf hat.

00:17:27: Mache ich das richtig?

00:17:28: Bin ich da auf dem richtigen Weg?

00:17:30: Klappt das überhaupt, wie es mir dann auch am Ende finanziell vorstelle?

00:17:33: und da kann natürlich ein Investor in der Frühphase schon super viel Input geben was natürlich für den Gründer auch superessenziell ist weil er hat natürlich, ich darf mal zu Beginn wirklich immer den Fokus nur darauf sein Baby großzumachen.

00:17:50: Was so ein bisschen ein Vergessenheit geredet ist natürlich auch dass man den Businessplan ausarbeiten muss, dass man einen Finanzplan vorbereiten muss.

00:17:57: Es geht ja am Ende des Tages egal wie sehr ich mein Projekt liebe, geht es natürlich am Ende darum auch irgendwo Profit damit zu erwirtschaften bzw.

00:18:08: auch irgendwo wirtschaftlich tätig und sicher zu werden.

00:18:11: Und das sieht natürlich ein Investor genauso.

00:18:14: der muss sich auch sehr früh schon ein Bild machen ob das Projekt Potenzial hat oder nicht.

00:18:19: Und dementsprechend kann ich wirklich immer nur unterschreiben, je früher desto besser.

00:18:23: Je früher man auch genau mit diesen Leuten die er am Ende des Tages auch wirklich was bringen können.

00:18:29: Je früher man sich mit denen gemeinsam an den Tisch setzt, desto besseres ist es für alle Beteiligten auch.

00:18:34: So Richtung Abschluss.

00:18:35: nochmal eine Frage für unsere Hörerinnen und Hörern.

00:18:41: Wenn ihr jetzt so drei Tipps zusammenfassen müsstet... Was gebt ihr?

00:18:46: vielleicht den Teilnehmern der diesjährigen Investor, da ist aber auch anderen die in bestimmten Situationen mal pitchen müssen.

00:18:52: Was würdet ihr denen mit auf den Weg geben?

00:18:55: Man darf nie vergessen und das hat mir persönlich immer sehr gut geholfen.

00:18:59: wie gesagt ich war natürlich sehr angespannt Aufregung war auch groß und ich hatte die Atemübung natürlich schon erwähnt.

00:19:04: Aber man darf auch nie vergessen dass die Leute im Publikum auch nur Menschen sind Und sie möchten nicht sehen dass du vorne auf der Bühne versagst.

00:19:11: also man muss sich nicht die Sorgen machen, dass man ausgelacht wird.

00:19:16: Weil viele der Leute auch im Publikum würden sich gar nicht trauen auf die Bühne zu gehen und das zu tun was du da tust.

00:19:22: und das darf man nie vergessen sind auch nur Menschen und sie wollen sehen, dass du da vorne erfolgreich bist und dass du einen guten Pitchin.

00:19:29: legst deswegen keine Angst davor.

00:19:33: Artübung ansonsten das Thema üben üben Üben.

00:19:37: Und als letztes was kann man dann noch mit auf den Weg geben?

00:19:42: Der Austausch mit den Leuten aus der Trip Class ist natürlich essentiell, die Demo Nights zum Beispiel zum Trainieren auch mitnehmen.

00:19:56: Gerade da wenn man das erste Mal vor den ersten fünfzig Leuten ungefähr steht kann man das wunderbar schon mal antesten und sich ein Gefühl dafür holen.

00:20:05: und der rote Fahrten also Die Zeit war wirklich ein wichtiges Thema.

00:20:09: Das Wichtigste über dein Business in kürzester Zeit, in drei Minuten letztendlich zu pitchen und den Hörer immer natürlich... Also das Interesse aufrecht zu erhalten vom Hörern ist genauso wichtig dass der nicht einschläft und du mit einem falschen Einstiegsstaat bist oder sowas.

00:20:27: Zum Abschluss, was sind die nächsten Meilensteine, die ihr dieses Jahr mit Waterland noch vorhabt?

00:20:35: Wo soll es hingehen für euch?

00:20:37: Wir haben uns definitiv den Meilenstein gesetzt, dass wir in diesem Jahr gemeinsam mit dem Wettbewerb Get Started Together unseren ersten Prototypen eines funktionierendem Wasser aktivierten Notfallenergiekoffer entwickeln möchten.

00:20:55: Parallel dazu gründen wir in diesem Jahr noch unsere neue Company namens Liquid to Energy, das Ganze gemeinsam mit unserem Erfinder George's.

00:21:05: Damit wir mit der Technologie aufs nächste Level skalieren können in Verbindung mit interessanten Fördermöglichkeiten einem guten Netzwerk und den passenden Messer auftreten da alles weitere dann für die nächsten Jahre vorbereiten und ja Aufsetzen können.

00:21:24: Dafür drücke ich euch ganz sehr die Daumen.

00:21:26: und wenn ihr da draußen jetzt selbst darüber nachdenkt, eure Idee einmal auf der großen Bühne zu präsentieren.

00:21:34: Die Bewerbung für einen Pitch bei den nächsten Investor Days Turing läuft aktuell noch bis zum Dritten Mai.

00:21:40: und wer sich grundsätzlich intensiver auf Investoren Kontakte vorbereiten möchte – die nächste Trip Class startet im September!

00:21:49: Ihr zwei vielen Dank, dass ihr da wart und alles Gute für euch.

00:21:53: Vielen

00:21:53: Dank für die Einladung!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.